Die letzten beiden Hospitationen liegen hinter mir und ich gehe mit einem okayen Gefühl in die Lehrprobenzeit. Die beiden recht aufwändig geplanten Stunden gingen recht ordentlich und pannenfrei über die Bühne. Nur in Physik lief ich gegen einen Lift unseres modernen Deckensystems.
Hier und dort muss ich noch auf bestimmte Sachen achten. Vor allem in Physik gelingt mir noch nicht immer der Spagat, die extrem vielfältigen Vorstellungen der SchülerInnen zu würdigen, diese aber auch klar zu bewerten.
In Mathe wurde ich in einer Klasse besucht, die nach den bestandenen Prüfungen keine Lust mehr auf Unterricht (bzw. Schule) hat. Trotzdem konnte ich sie durch entsprechenden Methodeneinsatz 40 Minuten lang recht gut aktivieren. Hier führte ich einen Mini-Lernzirkel zum graphischen Ableiten durch.
Dieses Wochenende nutzte ich für eine winzige Verschnaufpause. Jetzt geht die Planung für die erste Lehrprobe am 30.06. los. In meiner 9. Klasse steht das Thema Trigonometrie an und mir schwebt eine Einheit im Freien vor. Stichwort: Vermessung der Welt (bzw. des Isebek-Kanals). Das Heft Nr. 124 der Zeitschrift “Mathematik Lehren” widmet sich komplett diesem Thema. Auch in dem von uns benutzten Mathebuch “Neue Wege 9″ (Schroedel) finden sich entsprechende Vorschläge.



